# Welche Wasserschäden sind meist versichert — und welche nicht?

> Die Ursache entscheidet oft alles. Ein klarer Überblick darüber, was in der Regel erstattet wird — und was nicht.

*Gepubliceerd: 2026-06-08* · *Categorie: uitleg*

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Bei Wasserschäden schaut der Versicherer vor allem auf die **Ursache**. Plötzliche, unerwartete Schäden sind meist gedeckt; langsame und allmähliche Schäden oft nicht. Beachten Sie: Die genaue Antwort steht immer in Ihren Versicherungsbedingungen.

## In der Regel versichert

- Plötzliche Leckagen an Leitungen oder angeschlossenen Geräten (Waschmaschine, Heizung).
- Die Stemm- und Aufbrucharbeiten, um ein Leck aufzuspüren und zu erreichen.
- Wasserschäden durch einen heftigen Regenguss, der direkt eindringt.
- Eine geplatzte Leitung oder ein leckendes Aquarium oder Wasserbett.

## In der Regel nicht versichert

- Schäden durch Grundwasser, das in die Wohnung oder den Keller eindringt.
- Feuchtigkeit, die langsam durch Wände oder Böden eindringt (durchschlagende oder aufsteigende Feuchtigkeit).
- Unterlassene Instandhaltung, etwa eine verstopfte Dachrinne oder eine verschlissene Silikonfuge.
- Langsam durchsickernde Leckagen, die monatelang unbemerkt blieben.
- Wasser, das durch offenstehende Fenster oder Türen eindringt.

## Die Grauzone

Viele Auseinandersetzungen drehen sich um die Frage, ob es Grundwasser war oder doch Abwasser oder Regenwasser — und ob der Schaden "plötzlich" genug war. Manche All-Risk-Policen decken mehr ab (zum Beispiel Grundwasser, das über Abflüsse eingedrungen ist). Genau hier macht eine unabhängige Beurteilung den Unterschied.

> **Achtung** — Die Reparatur des Lecks selbst (zum Beispiel der Leitung) wird oft nicht erstattet, während die Folgeschäden an Wänden und Böden sehr wohl erstattet werden. Halten Sie beides auseinander.
