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Krantz & Polak Resolve
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Erklärung Ihre Rechte · 5 min von Krantz & Polak

Ihr Anspruch wurde abgelehnt — was nun?

Eine Ablehnung ist keine Endstation. So ermitteln Sie den Grund und bestimmen Ihre nächsten Schritte.

Ein abgelehnter Anspruch fühlt sich an wie eine verschlossene Tür. Doch eine Ablehnung ist oft der Beginn eines Gesprächs, nicht dessen Ende.

Häufige Gründe für eine Ablehnung

  • Der Schaden sei nicht von der Deckung umfasst oder falle unter einen Ausschluss.
  • Streit über die Ursache (zum Beispiel Grundwasser oder unterlassene Instandhaltung).
  • Ein Betrugsverdacht oder der Vorwurf, dass Informationen fehlten.
  • Der Anspruch sei verjährt oder zu spät gemeldet worden.

Schritt für Schritt

  1. Fordern Sie die Ablehnung schriftlich und begründet an. Sie haben das Recht auf eine klare Begründung mit Verweis auf die Versicherungsbedingungen.
  2. Halten Sie die Begründung neben Ihre Police. Stimmt die Auslegung der Bedingungen? Ausschlüsse werden mitunter weiter angewendet, als es gerechtfertigt ist.
  3. Sammeln Sie Gegenbeweise. Fotos, Berichte, Zeugen und eine unabhängige Beurteilung können das Bild kippen.
  4. Reichen Sie eine interne Beschwerde ein und bitten Sie um erneute Prüfung.
  5. Wägen Sie die nächsten Schritte sorgfältig ab. Ein bindender Kifid-Entscheid kann nach einer ungünstigen Entscheidung den Weg vor Gericht versperren. Lassen Sie sich deshalb zuerst beraten, ob in Ihrem Fall Kifid oder doch gleich das Gericht der klügere Weg ist.

Bei einem Betrugsverdacht

Ein Verdacht ist noch kein Beweis. Der Versicherer trägt die Beweislast, wenn er einen Anspruch wegen vermuteten Betrugs vollständig ablehnt — ein bloßer Verdacht reicht nicht aus. Lassen Sie sich nicht einfach abstempeln; ein gut belegtes Dossier und eine unabhängige Beurteilung sind dann umso wichtiger.

Tipp — Reagieren Sie auf eine Ablehnung immer schriftlich und fristgerecht. Ein unabhängiger Gegengutachter kann beurteilen, ob die Ablehnung berechtigt ist und welcher Weg aussichtsreich ist. Krantz & Polak kann Ihnen dabei auch juristisch beistehen und — in Zusammenarbeit mit renommierten Anwaltskanzleien — den Weg vor Gericht ebnen.

Wann ist ein eigener Gutachter sinnvoll?

Nicht bei jedem kleinen Schaden — aber in diesen Situationen erzielt ein eigener Gegengutachter fast immer ein besseres und faireres Ergebnis:

  • Der Schaden ist erheblich (Richtwert: ab etwa 5.000 €).
  • Der Versicherer zweifelt an Ihrer Darstellung oder wirft Ihnen Vorsatz, Fahrlässigkeit oder Betrug vor.
  • Die Ursache oder der Hergang ist unklar — häufig bei Brand- oder Wasserschäden.
  • Es wird ein Ausschluss oder Abzug geltend gemacht, den Sie nicht nachvollziehen können.
  • Es geht um Unterversicherung oder Diskussionen über Zeitwert und Abschreibung.
  • Neben dem Sachschaden besteht ein Betriebsschaden.
  • Ihr Anspruch wurde (teilweise) abgelehnt.
  • Bevor Sie unterschreiben — oder bevor der Gutachter des Versicherers den Schaden einseitig festlegt.

Unsicher, ob es in Ihrem Fall sinnvoll ist? Eine erste Einschätzung kostet nichts.

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